Apr 24 2010

Vermummte vor Gericht

Tag: Aufreger,Freisen,Gericht,PeterLars-Martin Becker @ 10:48

Warum verdecken junge Straftäter vor der Öffentlichkeit ihr Gesicht?

Sie haben meist mit ihren Opfern kein Mitleid, kennen keine Gnade und zeigen oft keine Reue.

Aber haben “Schiss” bis ins unterste Glied ihr GEsicht bei den Gerichtsverhandlungen zu zeigen.

Man sollte sie öffentlich und ohne Vermummung anprangern, damit jeder weiß wie der entsprechende Täter aussieht.

Oft haben wir das Gefühl, micht die Opfer sondern die Täter sollen vor der Justiz geschützt werden.

Es wird Zeit der Öffentlichkeit zu zeigen wie solche Verbrecher aussehen, um ihnen eventuell aus dem Weg zu gehen, und nicht als nächstes Opfer im Krankenhaus zu landen.


Jun 23 2009

Gedanken zum neuen Gesetz

Tag: Aufreger,Berlin,PolitikLars-Martin Becker @ 10:00

Nun ist es also soweit und am vergangenen Wochenende wurde von unserer Bundesregierung eine Mammutsitzung im Bundestag abgehalten, der schlappe 53 Tagesordnungspunkte beinhaltete. Einer der wichtigsten Punkte war das heiß diskutierte Gesetz, dass Seiten mit Kinderpornographischen Inhalt im Internet mit einem Stopp-Schild versehen und den Zugang erschweren soll.

Zum Gesetz und der Umsetzung nur soviel: Ich bin schlichtweg gegen ein solches Gesetz! Warum: Weil es schon von jeher verboten war oder ist, solche Inhalte zu besitzen und noch mehr zu verbreiten. Wer das macht, begeht eine Straftat. Dazu muss man nicht fadenscheinige Gesetze verabschieden, die populistisch sind und nur einem Zweck dienen: Von anderen Problemen ablenken. Continue reading “Gedanken zum neuen Gesetz”


Okt 16 2008

Exotisches Saarland

Tag: Freisen,Natur,Peter,Umwelt,WetterDonPetro @ 12:00

Sehen wir bei uns im Saarland und auch in Deutschland immer mehr Exotische Tiere und Pflanzen in der Natur. Die bei uns eine neue Heimat finden und sich in aller Ruhe ausbreiten können.

Der Klimawandel hat auch das Saarland und Deutschland nicht verschont, es wird nach Aussagen von Wetterexperten wärmere Winter geben.

Verschiedene Zuvögel fliegen im Herbst nicht mehr gegen Süden, sondern überwintern bei uns in Deutschland. Langsam kommen neue Arten von Vögeln und Pflanzen nach Deitschland, die sich hier vermehren und verbreiten. Tiere und Pflanzen die wir nur aus dem warmen Mittelmeerraum kennen, erobern unsere Natur.

Vereinzelnd kann man im Saarland schon den Brombeer-Perlmuttfalter über die Wiesen fliegen sehen. Sogar das gestreifte Leinkraut und die Gottesanbeterin verbreiten sich im Saarland.

Wer viel durch unsere Natur streift, freut sich auf diese neuen Einwohner.


Okt 03 2008

Tag der Deutschen Einheit

Tag: Allgemein,Berlin,Peter,PolitikDonPetro @ 12:00

Heute feiert ganz Deutschland den 18. Geburtstag der deutschen Einheit. In jener denkwürdigen Nacht des Jahres 1990 wurde aus West- und Ostdeutschland wieder ein gemeinsames Land und Volk. Damit ging nach 41 Jahren Teilung eine Ära West-Ost zu Ende. Ein Land ( Ost ) das schon wirtschaftlich am Boden lag, bekam die große Freiheit geschenkt. Ein getrenntes Volk wurde wieder vereint.

In den nachfolgenden 18 Jahren hat sich vieles verändert. Es wurde umgebaut, neu gebaut und vielerorts saniert. Berlin mauserte sich wieder in eine ansehnliche Großstadt, die seit der Wende richtig aufblühte.

Dank dem Soli, die uns Westlern von der Regierung aufgebürgt wurde, konnten unter anderem sehr viele Straßen saniert werden. Heute sind die Straßen im Osten des Landes in einem sehr guten Zustand. Dabei vergaß unsere Regierung aber auch, dass es im Westen auch sanierungsbedürftige Straßen gibt. Jetzt schreit auf einmal unsere Regierung, dass kein Geld mehr vorhanden sei und die Weststraßen werden  nur notdürftig repariert.

Unsere Politiker haben sehr viel Geld in den Osten gepumt und dabei vergessen, dass es auch noch den Westen gibt, der dafür bluten muß.

Wir müssen aufpassen, dass nicht der Westen eines Tages so aussieht wie der Osten vor der Wende. Immerhin haben wir Wesis 50 Jahre lang geschuftet.


Sep 03 2008

Stadt im Chaos

Tag: Leipzig,PeterDonPetro @ 12:00

Das ist und bleibt für mich Leipzig! Nach einem Jahr haben wir wieder die Stadt Leipzig besucht. Uns viel auf, dass in Leipzig immer noch Chaos herrscht. Oder vielmehr, in der Innenstadt ist mehr Krach und Lärm wie vor einem Jahr. Überall wird gebaut oder saniert.

Da fragt man sich schon: Werden die hier nie fertig?

Ist und bleibt Leipzig eine Jahrhundertbaustelle?

Überall in der Stadt stehen noch wunderschöne Häuser leer und verfallen. Oder hängt das mit der Mentalität der Sachsen zusammen?

Schnell scheinen sie ja nicht zu sein. Das merkt man schon wenn man in Leipzig Essen gehen will. Ewiglang muss man auf die Getränke und noch länger muss man aufs Essen warten. Viele Wirte könnten mehr verdienen, wenn ihre Angestellten etwas schneller und weniger unnötige Weg laufen würden.

Weicht man ein paar Schritte von der Innenstadt ab, kommt man in Stadtteile wo man erschreckt. Da stehen halbverfallene Ruinen, wo man noch die Einschusslöchers des letzten Krieges sehen kann. Es sieht da aus, als wäre der Krieg erst gestern zuende gegangen.

Sehr viele Häuser und Ruinen verschandeln das Gesicht Leipzigs.

Aber wir haben ja noch Hoffnung. Vielleicht ist Leipzig im Jahre 2100 wieder eine schöne, attrakieve Stadt. Man weis ja, die Hoffnug stirbt zuletzt.


Sep 01 2008

Games Convention Nachruf

Tag: Allgemein,Lars,LeipzigDonPetro @ 12:00

So, nun ist es also soweit. Die Games Convention 2008 ist vorbei und das neue Jahr wird diverse Neuerungen in dem Bereich mit sich bringen. So plant man vom BUI den Umzug von Leipzig nach Köln, einen neuen Namen GameCon und zudem werden diverse Neuerungen auf der Messe geplant.

Find ich persönlich sehr, gut, denn dieses Jahr konnte man sehr schön erkennen, dass die Messehallen in Leipzig an den Rande ihrer Möglichkeiten gestoßen sind. So waren die Hallen dieses Jahr bereits am Donnerstag extrem gut gefüllt, vom Freitag und Samstag ganz zu schweigen, da man an den Besuchertagen kaum was anspielen konnte und meist im Gänsegang durch die Hallen gehen konnte. Da blieb kaum Platz und Zeit ein Spiel anzuspielen oder gar mit den Publishern zu reden.

  1. Wenn man nicht, so wie ich in diesem Jahr das Glück hatte, bereits am Mittwoch in Leipzig angekommen und zur Messe gefahren zu sein, hatte man schlicht und einfach Pech gehabt.
  2. Aber im nächsten Jahr soll ja alles besser werden.
  3. Mein Wunsch für das kommende Jahr:
  4. Mehr Platz in den Hallen, also größere Stände der einzelnen Hersteller
  5. Mehr Durchgänge und Wege zu den einzelnen Hallen, damit man nicht im Gänsegang sich bewegen muss
  6. Besseres Essen, denn 3 € für eine gekocht Rostwurst sind eine Frechheit
  7. Mehr Parkplätze für die anreisenden Gäste
  8. Mehr und bessere Hotelzimmer, denn die Messe wandelt sich immer mehr von der Freakshow zur Messe aller Generationen und die älteren Besucher wollen noch im August ein Hotelzimmer beziehen und nicht im April gesagt bekommen: Sorry ausgebucht.

Ansonsten muss ich sagen, dass Leipzig sich nicht verändert hat. Normerweise ist das ja gut, aber wenn Stillstand herrscht und sich die Gastronomie nicht anpassen will, haben die es auch nicht besser verdient. Und da sage noch einer, die Fastfood-Ketten wären lahm. Wenn ich auf ein Bier 30 Minuten warten muss, sagt das schon sehr viel über die Personelle Situation aus.

Ich für meinen Teil kann nur sagen: Die Messe war ein Erfolg. Warum, werdet ihr zur gegebenen Zeit erfahren ;)


Mrz 22 2008

Ostern im Schnee

Tag: Freisen,Lars,WetterLars-Martin Becker @ 12:00

[inspic=34,right,fullscreen,thumb]Unter normalen Umständen und vor allem während der Woche bevorzuge ich recht schlechtes Wetter, da ich dann in meinem Büro sitzte und mich nicht drüber ärgere, dass die Sonne scheint und man statt seiner alltäglichen Verpflichtungen am See liegen könnte und einfach in den Tag hineinleben könnte.

Von daher, je schlechter während der Woche das Wetter, desto besser meine Stimmung und desto mehr freu ich mich auf das Wochenende.

Nun war das hier im Saarland vorherschende Wetter in den letzten Monaten derart “gut”, soll heißen, kaum Regen, relativ warm und vorallem kein Schnee, dass ich solangsam mir ernsthaft Gedanken darüber machen muss, wie ich denn nun meinen “Schneeflash” bekommen kann.

Es gibt normalerweise auf dieser Welt nichts schlimmeres als Schnee, vorallem wenn ich quer durch die Republik fahren muss, um auf eine Veranstaltung zu gelangen, aber ein Winter komplett ohne Schnee ist wie Meerwasser ohne Salzgeschmack.

[inspic=33,left,fullscreen,thumb]Von daher freute ich mich heute morgen wie ein Schneehäschen, als mein Vater nur lapidar meinte: Anziehen und Schnee schaufeln…

Wie geil ist das denn? In den vergangenen Stunden fiel hier soviel Schnee, dass mein Vater, unter spöttichen Bemerkungen von mir, die Einfahrt und den Bürgersteig “ordnungsgemäß” vom Schnee befreien musste.

Wie geil, jetzt nur noch 2-3 Tage so bleiben und das Frühjahr darf kommen.

Schipp Schipp Hurra :)


Mrz 21 2008

Religiöse Bräuche hier in Freisen

Tag: Allgemein,Freisen,PeterDonPetro @ 12:00

Bittprozession zum Füsselberg

Im Jahre 1864 brach in dem kleinen Bauerndorf Freisen (Saarland) unter den Rindern, Schweinen, Ziegen und Schafen die Lungenpest aus.

Die Seuche vernichtete innerhalb weniger Wochen fast den gesamten Bestand an Tieren. Alle Tiere die diese schreckliche Krankheit überstanden hatten, mußten auf Anordnung der königlich-preußischen Regierung wegen Seuchengefahr getötet werden.

Trotz dieses schweren Schicksals waren nur ganz wenige Bauern in der Lage sich neues Vieh zu kaufen.

Sie hatten aber Gottvertrauen und legten beim damaligen Dorfschulze ein Versprechen ab, auf dem 595m hohen Füsselberg ein Seuchenkreuz zu erstellen und in den Morgenstunden des Karfreitags jedes Jahres in einer Bittprozession dorthin zu Pilgern und  in einem gemeinsamen Gebet zu bitten, Freisen in Zukunft vor einer neuen Seuche  zu bewahren.

Dieses Versprechen wird von der Gemeinde Freisen bis auf den heutigen Tag gehalten.

Seit jener Zeit pilgern jedes Jahr sehr viele Freisener zum Seuchenkreuz.