Eines der obersten Ziele, die sich unsere Rot-Schwarze Regierung in Berlin auf die Fahnen geschrieben hat, ist das Herabsenken der Lohnnebenkosten für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Positiver Nebeneffekt einer solchen Senkung ist schlicht und einfach: Mehr Netto auf dem Konto oder anders ausgedrückt: Mehr Geld zum Ausgeben.
Das klingt im ersten Moment alles wunderbar und würden die Damen und Herren in Berlin das auch vollziehen, was sie im Vorfeld der Wahlen jedes Mal großmundig versprechen, müssten alle Nebenkosten gesunken sein.
Betrachte ich meinen Lohnzettel, ist seit dem letzten Jahr zwar mein Arbeitslosenbeitrag gesunken, der Rest, vor allem im Bereich: Rente, Pflegeversicherung und andere Nebenkosten sind gestiegen. Dank einer schönen Lohnerhöhung in diesem Jahr von etwa netto 30,00 € im Monat kann ich freudig sagen: Ich habe mehr Geld im Beutel.
Aber… dieses mehr hält nur bis zum Jahreswechsel an. Dank dem Beschluss der Regierung im Krankenkassenbereich darf ich mit mehr Nebenkosten ab Ende Januar 2009 rechnen. Laut einer Tabelle in der größten Boulevardzeitung Deutschlands werde ich etwas um die 25 € im Monat mehr zahlen dürfen.
Da frag ich mich doch ernsthaft: Warum such ich mir eine Krankenkasse, die relativ preiswert ist, sich dem Wettkampf stellt und trotz allem noch soviel Überschuß erwirtschaftet, dass sie, wenn es diese Zwanhsumlage nicht geben würde, locker den Beitrag halbieren könnte. Warum muss der Staat alles reglementieren wollen und blockiert so den Wettbewerb? Warum nicht einfach mal sagen: Ihr teueren Krankenkassen: Entlasst Mitarbeiter oder reduziert die Kosten, damit ihr am Wettbewerb teilnehmen könnt.
Das was derzeit abgeht ist einfach nur noch Müll und führt immer mehr zur Gleichstellung aller Bereiche. Und wir alles wissen: Neues und Innovatives kommt erst dann, wenn man den Wettbewerb fördert und nicht, wenn man alles reglementiert.